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Larrasoaña

Jakobsweg 2011: Larrasoana

Früh morgens in Roncesvalles gestartet, haben wir uns durch diverse Vorstädte und Wälder geschlagen, um dann unseren ersten richtigen (fahrende Snackbars ausgenommen) Snackbar-Stopp in dem Dorf vorzunehmen, in dem ich vergangenes Jahr genächtigt habe. Die Sonne hat es sehr gut mit uns gemeint, wir haben ein angenehmes Tempo angeschlagen und ein tolles Laufen als Gruppe entwickelt. Jeder geht so, wir er meint, oft wird auf die Nachfolgenden gewartet und doch ist weder Stress noch das schlechte Gewissen des zu schnell Gehens spürbar. Bei Chris haben sich erste Blasen gemeldet, bei mir Kniebeschwerden bei den Abstiegen der Pyrenäen-Ausläufer und erste Fußkrämpfe stellten sich ein. Aber alles legt sich schnell, vor allem, als wir uns zur Pause an den Fluss von Zubiri legten und erstmal alle eingeschlafen sind. Doch so gestärkt für die letzten Kilometer bis Larrasoana haben wir uns frohen Mutes aufgemacht, sind aber alle durch die unfassbare Hitze, mangelnde Sonne und sich endlos streckende 5km bis Larrasoana ganz schön geschwächt angekommen.

Nach einem außerordentlich tollen Mahl, einer Dusche, deren Hygienezustände zu bemängeln wären und einem schnell einsetzenden Relax-Modus im 4-Bett-Zimmer war dann aber alles toll, zumal ich mir ein Fußbad im Fluss und wir uns alle einen feuchtfröhlichen Abend mit irischen Damen gegönnt haben. Alles in allem ein Tag, den man so auch mal durchgemacht haben muss, der aber durch die Hitze weitaus mehr geschlaucht hat als die Pyrenäenetappe.

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