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Metabolic Balance, Tage 33 bis 43 nach Wiedereinstieg

Und wieder mal ist einige Zeit ins Land gestrichen, auf dass ich einen neuerlichen Beitrag hier verfasse. Tatsächlich waren die Unternehmungen der vergangenen Woche zum Teil Schuld daran, der Ausflug nach Ankum war recht un-metabolisch, dafür aber mehr von freundschaftlichem Wiedersehen geprägt.

image52Mit dem ‚Jämmerling‘ habe ich eine grausige Erfahrung niedersächsischer Schnaps-Kultur erfahren müssen. Wenn es doch nur der Steinhäger mit der Sardelle gewesen wäre, aber das zusätzliche Salz hat mir echt den Rest gegeben. Hübsch drapiert und fast an eine sich im Riesenglas räkelnde Burlesque-Diva erinnernd kamen die Fischis in Alk daher und zogen scheinbar ausschließlch unsere Blicke und Gelächter auf sich – die übrigen Gäste schienen einen solchen Anblick gewöhnt zu sein. In unserem Gelächter konnte man ein wenig das Zaudern mitklingen hören, das sich beim Ansetzen des Glases und mit dem Unvermögen, den Fisch runterzubekommen auch gleich offenbarte. Ein Erlebnis, das ich so nicht noch einmal haben muss. Schön, dass Freunde das prompt zu Hause nachgemacht haben, als sie das Bild auf Facebook entdeckt haben. Hat auch was von ‚viral’… 🙂

Dagegen beeindruckend und faszinierend war der Ausflug auf den Kirchturm des ‚Artländer Doms‘ in Ankum. Noch nie habe ich mir Gedanken gemacht, wie die reich verzierten und harmonisch gestalteten Kirchendecken von oben anmuten müssen. Das war mehr als faszinierend und echt großartig auf dem ‚höchsten Dorfkirchturm Deutschlands‘, wie unser Kirchturm-Führer uns erklärte.

 

 

Ein spannender, sehr kalter Ort mit Einblicken in die Geschichte dieser hübschen und für ein solch kleines Dorf doch recht großen Kirche. Stolperfallen en masse, A hat direkt nähere Bekanntschaft mit einem Deckenbalken gemacht, aber ein wirklich großartiger Ausflug!

Um solche Orte macht man sich ja keine Gedanken, zwar kennt man Katakomben, Jakobsstatuen, die umarmt werden wollen, Gruften und Nischen, die dem Tourismus in den großen Kirchen für ein Blitzlichtgewitter zugänglich gemacht werden, aber sowas… Toll!

Eigentlich wollten wir auch auf den Golfplatz, doch hat uns das Wetter einen riesigen Strich durch die Rechnung gemacht, sodass wir uns gegen eine Schlamschlacht entschieden haben. Schade, da ich endlich offiziell auf den Platz darf und dann doch nicht konnte. Dann müssen wir eben bald wieder kommen…

Und was gabs sonst so an Kulinarischem?

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