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Glück hoch Pie – Mini Blaubeer-Pies zum glücklich sein

Mini Blaubeer Pies

Ene mene mei, her mit meinem Pie!

Manchmal gibt es so Tage, da muss ich einfach backen. Da zieht es mich in die kreative Ecke der Burg-Küche, da wird gewuselt und gezaubert, da schweben Mehlwolken durch die Flure. Und dann gibt es Tage, an denen der Burgherr krank ist und nach gesund-mach-Köstlichkeiten ruft.

Und manchmal fallen solche Tage zusammen.

Dazu kommt, dass ich seit Wochen um den Kekstempel herumscharwenzle – die Zeit der Ausstech-Plätzchen ist seit wenigen Wochen vorüber, was anderes musste her.

 

Fakt 1: Ich will stempeln.

Kekse, Cookies und sonst was mit Namen und Sprüchen drauf. Geilo. Will ich.
Der Stempel musste mit. Zwar sollten es gesund-mach-Goodies für den Burgherrn werden, aber da ‚Gesund‘ irgendwie doof auf Süßkram aussieht, wurde es halt ‚Glück‘.

Fakt 2: Ich will Pies.

Seit der Raffaello-Torte, die zum Geburtstag des Burgherrn kredenzt wurde (Rezept folgt), habe ich mich abermals in die Einfachheit des Mürbeteigs und gleichzeitig in seinen lekki lekki-Charme (Huhu Juli!) verliebt. So und jetzt kommt’s:

Blaubeeren und Schokolade.
Oben Mürbeteig.
Unten Mürbeteig.

Hach. Das muss doch gesund machen. Und glücklich.

Ich liebe Blaubeeren. Da hängen ganz viele Kindheitserinnerungen dran. Kinderfreizeiten in Schweden, überall Blaubeeren auf dem Waldboden, blau verschmierte Münder und Hände – die Süße vergangener Tage.

Nochmal-Hach.

 

Fakt 3: Ich will Pops.

Ok, nach dem Bestücken von fünf Pies mit Stielen ist mir dann aufgegangen, dass irgendwas falsch ist. Plastikstiele im Backofen kommen glaube ich nicht gut. Aus Ermangelung an Stielen aus Pappe oder Holz (Schaschlik-Spieße erschienen mir jetzt irgendwie unpassend) musste ich mich dann schweren Herzens gegen die Pops entscheiden und habe dann einfach mini Pies gebacken.

Das hätte jetzt verschwiegen werden können, da es ja schon das kleine Chaos der Burg-Küche offenbart, aber dann doch lieber so, als nach 10 Minuten im heißen Backofen unsanft darauf gestoßen zu werden.

Fakt 4: Ich will Mini Blaubeer-Pies.

Mürbeteig:
250g Mehl
125g Butter
75 g Zucker, zimmerwarm
1 Ei
Prise Salz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine vermengen, bis sich alles zu einem Teig verbunden hat. Die Krümel mit der Hand zu einer Teigkugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und für eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Nach einer Stunde den Teig auf der Arbeitsfläche dünn ausrollen, mit den gewünschten Formen ausstechen und die Hälfte der ausgestochenen Mürbeteig-Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Füllung:
Schoko-Drops
Blaubeer-Marmelade

Auf die Hälfte der Teig-Plätzchen mittig etwas Konfitüre und ein paar Schokodrops geben.

Zum Verkleben:
1 Eiweiß

Den Rand der übrigen Teig-Plätzchen mit Eiweiß anpinseln, auf die unteren Teilchen legen und mithilfe einer Gabel die Ränder vorsichtig zusammendrücken. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und das Blech für 15 Minuten in den Ofens schieben, bis die Mini-Pies hübsch angebräunt sind.

So, und jetzt lecker schmatzen und gesund werden!

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