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Raffaello-Kuchen: Die Anderen wollen auch noch ein Stück!

Kleine weiße Kugeln, gefüllt mit süßer Creme, einer knackigen Mandel, gehalten von einer zarten Waffel, ummantelt von knusprigen Kokosflocken.
Raffaello.

Sünde pur. Was, die Tüte ist schon leer? Kokosflocken auf dem ganzen Sofa, weil man Schicht für Schicht genießt, statt die ganze Kugel zu verschlingen.
Raffaello.

Das Beste, was Ferrero jemals produziert hat.

Wenn ich jetzt noch an den weißen Sandstrand denke und das kristallklare Wasser aus der Werbung, bin ich ganz durch! Also, klar ist wohl: Raffaello ist lecker. Und das nicht nur, weil die Omi mir das immer zum Geburtstag geschenkt hat.

Der Raffaello Kuchen schmeckt, das muss ich direkt zugeben, nicht genau wie die süßen Kügelchen, allerdings ist so ne Milchcreme auch doof in einen festen Kuchen zu packen, es sei denn, drei Kübel Gelantine helfen dabei. Nichtsdestotrotz nenne ich den Kuchen so, da er superlecker ist und sowohl im Geschmack als auch im Aussehen an Raffaello erinnern.

Als Boden habe ich einen normalen Mürbeteig verwendet. Der ist schließlich total pipi-einfach zu machen und schmeckt supertoll!

Mürbeteig:
250g Mehl
125g Butter
75 g Zucker, zimmerwarm
1 Ei
Prise Salz

Die Zutaten in der Küchenmaschine vermengen, bis sich alles zu einem Teig verbunden hat. Die Krümel mit der Hand zu einer Teigkugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und für eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Nach einer Stunde den Teig auf der Arbeitsfläche dünn ausrollen und in eine Springform (bei mir war es eine 26er Form) geben. Den Teig auf dem Boden gleichmäßig andrücken und bis zum Rand hochziehen.

Da meine Kuchenfüllung nicht gebacken werden braucht, musste ich den Teig erst einmal blindbacken. In den Vorratsräumen der Burg waren gerade getrocknete Bohnen zu finden, also wurden diese direkt verwendet!

Während dessen geht es ans Anrühren der Creme-Füllung.

Füllung:

500g Sahnequark
600g griechischer Joghurt
150g Honig, flüssig
200g Sahne
Spritzer Zitrone
1 Packung Gelantine-Pulver (finde ich einfacher als Blatt-Gelantine)
1 Beutel Kokosraspeln

Quark, Joghurt, Honig, Zitrone, und 2/3 der Kokosraspeln vermengen. Die Sahne aufschlagen und die Gelantine nach Anleitung hinzugeben. Anschließend unter die Quark-Joghurt Masse heben und kalt stellen.

Ist der Mürbeteig fertig gebacken und komplett ausgekühlt, die Füllung darauf geben und mit den restlichen Kokosflocken bedecken. Ich hatte im Vorfeld ein wenig Joghurt mit roter Lebensmittelfarbe angerührt, diese tröpfchenweise spiralförmig auf den Kuchen gegeben und mit einem dünnen Stäbchen verbunden. Mehr oder weniger schön sind dabei Herzchen entstanden, auf jeden Fall ist aber ein Muster zu erkennen.

Mindestens über Nacht kaltstellen. Und dann: Lecker!

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