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Ein Herz, wem Ehre gebührt – oder so…

Spiegelei im Brot

Wenn der Burgherr nach einem feudalen Frühstück ruft, muss das Gesinde dem Folge leisten. Natürlich. Ist der Burgherr zudem noch unpässlich und bedarf fürsorglicher Pflege, muss etwas Besonderes auf den Teller.

Nun darf das Gesinde seine Zuneigung der Obrigkeit nicht offen kundtun, also müssen hier subtilere Mittel aus der Kittelschürze gezogen werden.

(Kittelschürze, dass ich dieses Wort einmal hier benutzen darf – Kittelschürze, Kittelscherz – geil. Tschuldigung, einmal noch: Kittelscherz. Hach)

Nun denn, zurück zur Pfanne. So einfach, so herzlich, so lecker:

Spiegelei im Brotmantel

Dank fanatischem instagramen zeigt sich die zweite Portion Brikett-ähnlich schwarz und, wahrscheinlich, dem Gesinde angemessen. Daher musste ein weiterer Versuch herhalten, diesmal blieb allerdings keine Zeit für ein Herz, sodass sich das Ei in einem nahezu perfekten Kreis breit machen durfte.

Und da so ein Mahl allein einem Burgherren nicht angemessen ist, mussten bunte und vitaminreiche Südfrüchte als Begleitung herhalten.

Nix besonderes, aber bei dieser ganzen trüben Suppe da draußen machen die paar Farben so dolle Spaß, dass sie hier auch festgehalten werden sollten.

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