Autor: Denise

Tag 12: Wenn man die richtigen Priorit├Ąten setzt

„Manchmal muss man in den Schuhen eines Freundes laufen, um kleinere Schritte machen zu k├Ânnen.“ Wir haben uns absichtlich keinen Wecker gestellt, wollten ausschlafen und vom ├╝blichen Pilgertrubel aufwachen. Das war dann auch eine Einladung, endlich mal wieder mit Ohropax zu schlafen. Dummerweise stelle ich erst als ich im Bett liege fest, dass die Ohropax […]

Tag 11: Es tut nicht mehr so weh

Aus Angst, meinen Wecker nicht zu h├Âren, schlafe ich ohne Ohropax ein und wache um 6 Uhr von der Baywatch-Melodie auf. Ich kann mich nicht direkt aufraffen, nach 15 Minuten schaffe ich es aber mich vom Hochbett zu bugsieren und wecke Klarina und Gert. Nach einem kurzen Pseudo-Fr├╝hst├╝ck, bestehend aus im Preis inbegriffenem Orangensaft, s├╝├čen […]

Tag 10: Tag der Pr├╝fungen

Der gestrige Abend mit Klarina und Gert und der noch dazugesto├čenen Camino-Bekanntschaft von Klarina, Kerstin aus Th├╝ringen, war wundervoll – wir hatten einen traumhaften Blick auf Castro-Urdiales und das Meer, dazu noch ein gro├čartiges Abendessen und einen kleinen Absacker. Allerdings hat der Wein am Morgen noch ein wenig im Kopf rumort, trotzdem geht es recht […]

Tag 9: Verabschiedungen auf dem Camino

Nach einer mehr als unruhigen Nacht klingelt der Wecker mit der bekannten und mittlerweile auch bei den anderen beliebten Baywatch-Melodie um 6 Uhr. Die Nacht habe ich sicherlich nur um die 4 Stunden geschlafen, Sean aus Irland hat nach dem opulenten Abendessen den gesamten Schlafsaal unterhalten. Ich frage mich ohnehin, wer auf die Idee kommt, […]

Tag 8: The beer is near!

Die Nacht ist, obwohl es der gro├če Schlafsaal nicht hat vermuten lassen, sehr erholsam. Trotz vieler Herren und damit potentieller Orchester-Teilnehmer in der Herberge, konnte ich ohne Ohropax schlafen und bin erst nach 6 Uhr von den t├╝tenraschelnden jungen Franzosen erwacht. Eine einzige Toilette pro Geschlecht ist tats├Ąchlich zu wenig, wir arrangieren uns aber alle […]

Tag 7: Wenn der K├Ârper wei├č, es er tun muss

Heute ist der erste Tag seit dem Beginn meines Jakobswegs, dass ich komplett ohne Schmerzen aus dem Bett aufstehe. Klar, die Muskeln sind zu sp├╝ren, allerdings w├Ąre es auch verwunderlich, wenn das nicht der Fall w├Ąre. Aber weder die Schulter noch die H├╝fte noch sonst irgendetwas tut weh, auch der Kopf nicht, obwohl gestern nicht […]

Tag 6: Gemeinsam ist man weniger alleine

Den Abend in Markina-Xemein haben wir auf wunderbare Weise in einem Restaurant ausklingen lassen. Die Runde um Niamh, Miriam, Irene und mich war einfach perfekt – das Pilgermen├╝ hat meinen nicht allzu hohen Erwartungen entsprochen, allerdings waren wir alle pappsatt und der dazu gereichte Wein war ganz wunderbar. In der halbwegs gro├čen Stadt gibt es […]

Tag 5: Manchmal ist die lange Route die bessere Entscheidung

Mit Erschrecken musste ich gestern Abend feststellen, dass ich meine Ohropax wohl in San Sebastian vergessen habe und ich mit Guido mindestens einen heftigen Schnarcher im Raum hatte. Die gute Irene, mein finnischer Engel hat mir aber ausgeholfen, sodass ich einer entspannenden Nacht entgehen sehen konnte. So nett der italienische Mitpilger vielleicht ist, ich habe […]

Tag 4: Der Schmerz ist auch ein Begleiter

Die in der ├ťberschrift genannte Tatsache habe ich auf meinem Camino 2010 in der ├Âsterreichischen Herberge in Los Arcos gelesen und auf den heutigen Tag passt sie einfach ziemlich gut. Mit meiner finnischen Zimmernachbarin habe ich mehr oder weniger beschlossen, dass wir beide keinen Wecker stellen, sondern einfach mal sehen, wann wir aufwachen. Zu erwarten […]