Kommentare 1

Den Pfeilen und dem Herzen folgen

Und wieder ist es die Vorfreude, die mich schwer Schlaf finden lässt, die mich so sehr bewegt, dass ich sie laut hinausschreien möchte. In weniger als 48 Stunden sitze ich endlich im Flieger Richtung Santiago de Compostela, um dann ganz bald meine Fab2 wieder zu treffen. Die beiden Herzen haben es in den vergangenen zwei Wochen ganz wunderbar geschafft, ihre Etappen auf dem Camino Primitivo und dem Camino del Norte so zu planen und ihre Tage so einzupendeln, dass sie morgen auf dem Camino Francés aufeinander treffen. Allein die Vorstellung, dass die beiden wieder zusammen finden, freut mich ganz extrem und ich wünschte, jemand würde diesen Moment filmen und mich daran teilhaben lassen.

Once a pilgrim, always a pilgrim!

 

In zwei Tagen fliege ich nach Santiago de Compostela um sie wieder zu treffen und um dann auf den Camino a Fisterra ans sogenannte Ende der Welt zu laufen. 2010 schon war dies mein Plan, doch hatte ich ihn in Foncebadón über den Haufen geschmissen, um lieber von Santiago de Compostela aus mit Bus und Taxi zurück zu meiner damaligen Camino Family  nach Triacastela zu fahren und noch weitere 4 Tage mit ihnen auf dem Weg zu sein. Diese Entscheidung war damals richtig und umso schöner ist es, dass ich mich nun in Herzensbegleitung auf dem Weg ans Kap Finisterre und nach Muxía aufmachen darf.

Der ursprüngliche Plan, von dem ich euch ja schon erzählt habe, hat sich ein wenig verändert. Was genau anders ist und wer wann wie und wo lang läuft, lest ihr allerdings erst im nächsten Beitrag, der dann von spanischem Boden aus veröffentlicht wird. Ich bin ein ganz fürchterlich ungeduldiger Mensch und möchte euch eigentlich jetzt schon sehr dringend erzählen, was ich vorhabe und wie dieser wunderbare Camino a Fisterra aussehen wird, muss mich aber zurückhalten.

Ich möchte zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht zu viel verraten, ihr werdet aber bald verstehen, weshalb ich so geheimnisvoll tue.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

1 Kommentare

  1. Pingback: Tag 1: Zu viele Pläne sind nicht gut | Jakobsweg Blog