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T Minus 25

Heute in 25 Tagen geht’s endlich los. Weniger als ein Monat, ich freu mich so. Ich habe zwar gestern schon mit ein bißchen Zeit in die Planung für den nächsten Urlaub gestartet (werde mich evtl. mal an nem ‚Camino‘ im Mittelamerika versuchen 🙂 ), doch erst mal steht der hier an.

Wir haben am Wochenende ein wenig in den niederländischen Dünen von Egmond aan Zee geprobt, doch so richtig ist das natürlich nix. Die Ausrüstung vervollständigt sich auch immer weiter. Da es diesmal im Sommer und nicht im Spätherbst über den Jakobsweg geht, werde ich mich mal als Kamel versuchen und meine drei Liter Wasser schön am Rücken tragen und am Trinkschlauch nuckeln. Neue Klamotten müssen noch gekauft werden, zumindest eine Hose und dann kann es endlich losgehen. Ob man noch einen Abstecher zu Decathlon unternehmen sollte?

Der Transportweg ist nun auch endlich gebucht, sodass wir sehr bequem von Burgos nach Pamplona zurück reisen werden, wo uns Caroline von Express Bourricot einsammeln und sicher zurück über die Pyrenäen nach Saint Jean Pied de Port bringen wird. Das letzte, was noch aussteht,  ist die Buchung unserer Unterkunft eben dort, aber das krieg ich hoffentlich diese Woche auch noch hin. Ich will da lieber sicher gehen, da wir sowohl am 13. als auch am 26. recht spät in SJPdP ankommen werden. Ein wenig Sicherheit ist mir dann doch ganz lieb, auch wenn es mir wenig Sorgen macht, Betten auf dem Weg zu finden. Ich habe im vergangenen Heiligen Jahr keinen Tag solche Probleme gehabt, also erwarte ich es auch nicht für dieses Jahr.

Ich freue mich sehr darauf, den Weg in einer anderen Jahreszeit zu erleben, ihn einfach anders zu erleben. Er kann und wird nicht der selbe sein, den ich im vergangenen Jahr bestritten habe, dafür ist bis auf André kein einziges Gesicht aus 2010 dabei. Doch wir werden neue tolle Menschen kennenlernen, neue wundervolle Momente erleben, neuen Schmerz und neue Freude spüren. Ich mich drauf. Und ich freue mich darauf, die ersten Tage bis Logroño so ganz anders, mit anderen Gefühlen und liebenswerten Menschen zu erleben. Noch viel anders als den übrigen Weg.

Man, das wird so toll!
Ultreia!!!

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