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14. Tag laufend, Foncebadón

Foncebadon

Ihr Lieben, ich kann leider nicht lange schreiben –  ich möchte den PC hier nicht so lange in Beschlag nehmen, da er ausnahmsweise mal kostenlos ist. Bin nach 26 km und knapp 600 Höhenmetern in Foncebadón angekommen, einer wahren kleinen Geisterstadt, die bis zum Jahr 2000 nicht mehr bewohnt war. Aber es ist toll hier, ruhig und die Herberge ist wunderbar. Hoffe auf einen tollen Sonnenuntergang in den Bergen und auf meinem höchsten Punkt des Weges mit über 1.400 Metern. Gerade wird sogar der Kamin angemacht und scheinbar werden auch nur halblegale Dinge hier geraucht.

2 Etagen hat das Haus, die Zweite habe ich bezogen und habe auch meine Ruhe, dort liegt nur ein weiterer junger Typ, die anderen wollen sich scheinbar nicht bis da hoch schleppen.

Der Tag startete im Dunkeln und in einer Schweinekälte mit Pulli und zwei Jacken und endete im T-shirt bei wunderbarer Höhensonne. Habe heute wieder in einen Zaun geflochtene Kreuze gesehen, eins hinterlassen mit einer Botschaft an meine Jungs. Mal sehen, ob sie sie entdecken. André hat angerufen, sie vermissen mich alle scheinbar ähnlich sehr wie ich sie.

Ich hoffe, ich schaffe es morgen bis Ponferrada, das wären dann knapp 26 km, fast nur bergab. Morgen in der Früh gehts zum Cruz de Ferro und ich werde sicherlich einen ganz tollen Sonnenaufgang da sehen. Das wird wirklich toll. Diesen Ort früh am Morgen zu sehen, muss zauberhaft sein.

Ihr Lieben, danke über die liebe Kommentare und Nachrichten, ich bin euch wirklich sehr dankbar dafür!

Das hilft…

 

Liebste Grüße aus den Bergen,

eure

Heidi

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3 Kommentare

  1. Silvie sagt

    Ich mache mir schon ernsthaft etwas Sorgen um die Zeit, die da kommen wird, wenn du mit deiner Reise fertig bist. Zu lesen was du am Tag so erlebt hast, ist ein fester Bestandteil meines Tages bzw. Abends geworden und ich kann mir vorstellen, dass es vielen anderen ähnlich geht … Fühl dich gedrückt und in Gedanken begleitet

    Silvie

    • oh, das ist so lieb, danke. Weiß auch nicht, was nach dem Camino werden soll. Aber man sagt ja, dass der Camino nicht in Santiago anfängt, sonder dort erst beginnt… 🙂

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